liminal

liminal, 2019
Performance, 20 min
Fahrstuhl, Schlagzeug
Kunstmuseum Bremerhaven

In der partizipativen Performance liminal wurde der Fahrstuhl des Kunstmuseums Bremerhaven mit einer 20-minütigen Schlagzeugimprovisation bespielt und dadurch akustisch und teilweise physisch blockiert.

Wo verlaufen eventuelle Grenzen innerhalb von Museen und wie wirken sich diese auf den „Kunstkonsum“ aus? Was wird als Kunst abhängig von der räumlichen Situation wahrgenommen bzw. was definiert einen Ausstellungsraum?

Der Fahrstuhl konnte in jedem der 4 Geschosse sowie in der Tiefgarage des Museums angewählt und die Klangentfaltung in den nun als Resonanzkörper funktionierenden Räumen somit ständig spontan von den Besucher*innen beeinflusst werden. Ein konstant liminaler Zustand. Wie ein anforderbares, aber zugleich unumgängliches Problem bewegte sich die laute Performance durch die Räumlichkeiten, die nun als Resonanzkörper dienten, und okkupierte mit ihren inhärenten Fragen die Museumsarchitektur.

Fotocredits:
Bild 1-4 © Cantufan Klose
Bild 5-6 © Reka Nassal